Lady Antebellum in London – Meine Erfahrungen

Als im Juni 2017 das neue Album „Heart Break“ von Lady Antebellum erschien, war mir klar, dass ich zu einem der Konzerte des Trios gehen müsste. So war es nur passend, dass die Pop-Country Gruppe für den Sommer 2017 eine Welt-Tournee ankündigte (USAmerika.de berichtete).

Leider kam Lady A. nicht den weiten Weg bis nach Deutschland, sondern machte in Europa nur in Irland, England und den Niederlanden halt. Nachdem ich günstige Flugtickets und ein preiswertes Hotel in London gefunden hatte, kaufte ich die Eintrittskarten für das Konzert in der Hauptstadt von Großbritannien.

Lady AntebellumAll das war nur möglich, weil ich mich schon sehr früh um Hotel, Flug und Tickets kümmerte und so günstige Preise und zudem eine gute Lage des Hotels und der Sitzplätze ergattern konnte. Die Eintrittskarten kaufte ich bei Ticketmaster für ca. 50€, der Hin- und Rückflug mit Ryanair kostete mich knapp 100€ und das Hotel war mit 50€ für die Nacht inklusive Frühstück ein echtes Schnäppchen.

Die Anreise, das Hotel und der Weg zum Konzert

Busfahrt zum HotelNach dem 2-Stündigen Flug von Berlin nach London Stansted, kaufte ich mir am Flughafen eine Fahrkarte um mit dem national-express-Bus für 11€ nach London, genauer Stratford, zu kommen. Die circa einstündige Busfahrt verging schnell, an Board gab es neben einer Toilette sogar USB-Steckdosen fürs Handy! 😉

In Stratford angekommen, trennte mich nur ein kurzer Fußmarsch von meinem Hotel. Bevor ich aber im Epsilon-Hotel eincheckte, besorgte ich mir in dem nahegelegenen Einkaufszentrum einen Steckdosenadapter und etwas zu essen.

Mein Hotelzimmer war klein, hatte aber alles was ich brauchte. Es war sauber und für einen Konzertausflug voll und ganz geeignet. Gegen 18 Uhr machte ich mich dann per U-Bahn auf den kurzen Weg zur O2-Arena. Ich musste nur 4 Stationen fahren und war schon da.

Das Konzert

Schlangen in der O2 ArenaBei der O2-Arena angekommen, erwartete mich eine lange Schlange vor den Sicherheitskontrollen. Als ich diese nach einer guten viertel Stunde passiert hatte, saß ich bald auf meinem Platz, der in einiger Entfernung genau mittig von der Bühne lag. Ich hatte eine echt gute Sicht, zumal zwei große Bildschirme die Geschehnisse auf der Bühne zeigten.

Während die restlichen Zuschauer in der fast ausverkauften, 20.000 Menschen fassenden Arena ihre Plätze suchten lief leise Country-Musik im Hintergrund.

Als erste Vorgruppe kam bald Brett Young auf die Bühne. Er spielte einige Songs, darunter auch seine großen Hits Like I Loved You und In Case You Didn’t Know. Ich fand den Auftritt gelungen und freute mich auch auf die zweite Vorgruppe.

Der Abend sollte mit dem Auftritt von Kelsea Ballerini ein erstes großes Highlight finden. Mit einer tollen Show und dem Hit Peter Pan brachte sie Stimmung in die O2-Arena. Als um 21 Uhr schließlich Lady Antebellum auf die Bühne kam, war die Stimmung entsprechend ausgelassen.

Lady Antebellum live in London

Da die beiden Auftritte der Gruppe in Südafrika aufgrund der Schwangerschaft von Lead-Sängerin Hillary Scott abgesagt wurden, stellte London das Tourfinale dar. Entsprechend motiviert trat das Trio auf.

Tribut an Tom PettyBesonders gefallen hat mir die Auswahl der gespielten Songs. Hierunter fanden sich nicht nur die Lieder vom neuen Album, sondern auch die etlichen, etwas älteren Hits der Gruppe.

Ein Lied darf dabei natürlich nicht fehlen: Need You Now. Das Lied, mit dem die Gruppe berühmt wurde und welches sogar ab und an im deutschen Radio zu hören ist, spielt Lady Antebellum an diesem Abend als berührende Zugabe.

Danach folgt zum Schluss noch ein Tribut an den verstorbenen Sänger Tom Petty. Charles Kelley singt Learning To Fly nachdem er erklärt, wie viel er von Petty lernen konnte.

Heimweg und Re­sü­mee

Nachdem das Konzert um 23 Uhr zu Ende war, nahm ich eine überfüllte U-Bahn zurück ins Hotel und legte mich schlafen. Am nächsten Tag hatte ich dann noch etwas Zeit für Sightseeing in London, bevor ich abends zurück nach Berlin flog.

Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit und die kurze Reise zum Konzert hat sich wirklich gelohnt. Damit kann ich endlich stolz behaupten, bei einem echten Country-Konzert gewesen zu sein. Das Nächste folgt bestimmt, von dem ich dann wie immer Hier berichten werde.

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